UTwin Logo Dark

Gemeinsame Datenumgebung (CDE) für die öffentliche Verwaltung: Rechtlicher Rahmen und strategische Vorteile

img not found

Mit dem Inkrafttreten des Baratono-Dekrets (Ministerialdekret 560/2017) hat Italien einen nationalen Plan zur schrittweisen Einführung von Building Information Modeling (BIM) für öffentliche Aufträge gestartet. Diese gesetzliche Anforderung verpflichtet die öffentliche Verwaltung (ÖV) als Auftraggeber, fortschrittliche digitale Werkzeuge zur Verwaltung des gesamten Lebenszyklus öffentlicher Bauvorhaben einzusetzen. Unter diesen Werkzeugen spielt die Gemeinsame Datenumgebung (CDE) – in Italien auch als ACDAT (Ambiente di Condivisione dei Dati) bekannt – eine zentrale und strategische Rolle.

Eine Gemeinsame Datenumgebung (CDE) ist eine kollaborative digitale Plattform, auf der alle an einem öffentlichen Projekt beteiligten Stakeholder in Echtzeit auf BIM-Modelle, technische Dokumentationen, Verwaltungsakte und Betriebsaufzeichnungen zugreifen, diese aktualisieren und teilen können. Die Einführung einer Gemeinsamen Datenumgebung (CDE) durch die öffentliche Verwaltung (ÖV) ermöglicht die Beseitigung fragmentierter, doppelter oder veralteter Daten und schafft eine strukturierte und nachvollziehbare Informationsverwaltung in jeder Phase des Projekts.

Die Integration von Building Information Modeling (BIM) mit einer Gemeinsamen Datenumgebung (CDE) gibt der öffentlichen Verwaltung (ÖV) volle Transparenz und Kontrolle über Zeit, Kosten, Qualität und Verantwortlichkeiten in den Phasen Planung, Bau und Instandhaltung. Dank der CDE existiert jedes Dokument in einer einzigen Version, alle Aktionen werden protokolliert und die Informationen sind in einer sicheren und normenkonformen Umgebung zentralisiert – im Einklang mit nationalen BIM-Richtlinien und internationalen Standards wie ISO 19650.

Über die rechtliche Notwendigkeit hinaus bietet die Gemeinsame Datenumgebung (CDE) der öffentlichen Verwaltung (ÖV) zahlreiche operative Vorteile: Reduzierung von Planungsfehlern, schnellere Revisions-Workflows, größere Transparenz bei Entscheidungsprozessen und eine erheblich verbesserte Effizienz im Projektmanagement. In der Betriebs- und Instandhaltungsphase ermöglicht Building Information Modeling (BIM), unterstützt durch eine Gemeinsame Datenumgebung (CDE), die intelligente Überwachung öffentlicher Anlagen, die Planung von Eingriffen und den Übergang zu einem nachhaltigen, digitalen Facility Management.

In diesem Kontext bietet UTwin eine umfassende Lösung, die auf die Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung (ÖV) zugeschnitten ist: eine Plattform, die 3D-BIM-Visualisierung, kollaborative Architektur, Dokumentenkontrolle und erweiterte CDE-Funktionen integriert. Mit UTwin können öffentliche Stellen die Verpflichtungen des Baratono-Dekrets vollständig erfüllen, öffentliche Ausschreibungen digitalisieren und die langfristige Kontrolle über Gebäude und Infrastruktur sicherstellen. Ein konkreter Schritt zu einer transparenteren, effizienteren und zukunftsfähigen öffentlichen Verwaltung (ÖV).